#djhrockt – es war so schön!

Die Nordsee und ich – wir sind uns vor vielen Jahren schon mal begegnet, standen uns aber vor 4 Jahren das erste Mal bewusst gegenüber. Und seitdem ist es die ganz große Liebe!
Meine andere große Liebe kennt ihr ja sicher auch schon: Musik! Noch besser: Live-Musik! Ich liebe liebe LIEBE Live-Musik! Das habe ich jetzt bestimmt schon so dermaßen oft geschrieben, aber es ist einfach so und es ist mir besonders in diesem Sommer noch mal so sehr klar geworden.
Dann könnt ihr euch sicher auch denken, wie viel mir so ein Live-Konzert am Meer bedeutet, oder? Aber stellt euch jetzt mal vor, ich werde zu einem ganzen Wochenende direkt ans Meer mit zwei Konzerten eingeladen? Ich springe ja praktisch durch die Decke und lande vor lauter Freude auch wieder sehr weich!

Freitag 1_2

So geschehen an einem Wochenende im September 2015! Ich war eingeladen zum #djhrockt-Event rund um das OLB Musik-Camp im DJH Resort in Neuharlingersiel. Ich schwebte das ganze Wochenende auf Wolke 7, sodass ich gar nicht wusste, wohin mit all meiner Freude und meiner Dankbarkeit. Die Freude äußerte sich dann so, dass ich das gesamte Wochenende mit einem riesigen Grinsen durch die Gegend lief. Die Dankbarkeit sprach ich den Verantwortlichen aus und machte sie mir auch selbst immer wieder bewusst.

Freitag 2

Bei solchen Bloggertreffen besteht ja doch immer ein gewisses Risiko: Wird sich die bunt zusammen gewürfelte und doch zu Anfang fremde Gruppe verstehen? Aber es war direkt klar: Wir sind eine sehr harmonische Gruppe! Und so war schon der Freitagnachmittag am Strand ein großer Hit. Nach der obligatorischen und bloggertypischen Fotosession machten wir es uns im Sand gemütlich und sprangen im Shuffle-Modus durch unsere vorher zusammengestellte Spotify-Playlist. An so einem Musikwochenende war es doch klar, dass wir auch musikalisch starten würden, oder?

Freitag 3

Am Abend ging es auch dann direkt weiter mit einem kleinen privaten Unplugged-Konzert von Aaron Prüßen. Er war einer der Teilnehmer der OLB (Oldenburgische Landesbank) Musik-Camps. Diese waren früher mal eintägige Workshops, an denen Schulklassen die Chance bekamen, ihre eigene Musik aufzunehmen und sich auszuprobieren. Und am Abend fand dann das Konzert statt. Mittlerweile wurde der Workshop auf ein gesamtes Wochenende verlängert und findet auch unabhängig von den Konzerten statt. Eines dieser Konzerte in diesem Jahr fand eben an jenem Samstag im DJH-Resort in Neuharlingersiel statt.
Und so fand ich die Einstimmung mit Aaron Prüßen eine ganz wunderbare Sache. Vom weiteren Verlauf des Abends und der tollen gemeinsamen Jam-Session mit Jan Pecher hatte ich euch ja letzte Woche schon vorgeschwärmt. Es war ein so wunderbar harmonischer Abend, dass man sich eigentlich trotz aller Müdigkeit gar nicht ins Bett verabschieden wollte.

Freitag 4

Am Samstagmorgen ging es direkt musikalisch weiter – da war Rhythmusgefühl gefragt. Und trotzdem wir vielleicht rhythmisch nicht immer im Takt waren, waren wir auf der Spaßebene auf jeden Fall dabei. Das ist ja auch kein Wunder, wenn man Merksätze wie „Schokolade schmeckt seeeehr seeeehr gut“ gemeinsam im Chor aufsagt. Und natürlich war alles schon auf das Konzert am Abend ausgerichtet, denn auf dem Parkplatz vor dem DJH Resort wurde es immer musikalischer: die Aufbauten waren im vollen Gang und der Soundcheck wurde immer lauter. Das sommerliche Wetter trug sein übriges zur guten Stimmung bei. Und so wurden an diesem Nachmittag die unterschiedlichsten Freizeitaktivitäten ausgeübt: im Kanu rudern, mit Bogen schießen, T-Shirts bemalen, im Strandkorb chillen, Kuchen essen, auf der Slackline balancieren, am Strand relaxen, den Soundcheck genießen. Man lief sich immer mal wieder über den Weg und es war einfach herrlich, den Tag so frei genießen zu können.

Samstag 1

Samstag 2

Zum Abendessen trafen sich dann alle wieder. Ich war übrigens total begeistert vom breitgefächerten, immer wieder variierendem Angebot dieser Jugendherberge. Wir waren bereits eine wirklich eingespielte Truppe und freuten uns einfach aneinander. Und natürlich freuten wir uns auch auf das folgende Konzert. Mit dabei waren die Wingenfelder (ehemals Fury in the Slaughterhouse), welche auch am ganzen Projekt maßgeblich beteiligt sind, Fools Garden und Jylland. Bis auf einen kurzen Regenschauer war auch das Wetter auf unserer Seite. Und so genossen wir die außergewöhnliche Konzertsituation: Denn drei Live-Acts hießen in dem Fall nicht drei Konzertabschnitte, sondern es wurde wild hin – und hergewürfelt, jeder mit jedem sozusagen. Und mir gefiel das Konzept ziemlich gut. Konzertende hieß übrigens dann nicht gleich Ende des Abends, sondern wir ließen den Abend gemütlich im SeeCafé, welches auch zum DJH-Resort gehört, ausklingen.

Konzert 1

Konzert 2

Konzert 3

Am Sonntag machten wir uns dann noch mit einer Autokolonne auf den Weg zur Jugendherberge nach Schillig. Dort wartete eine Wattwanderung auf uns. Leider konnte ich mich dem nicht anschließen und so begleitete ich alle bis zum Meer und drehte dann schweren Herzens wieder um. In der Jugendherberge warte dann noch eine kleine große Überraschung auf uns, denn passend zum Song des Wochenendes bekamen wir jeder einen Lemon Tree mit nach Hause.

Lemon Tree

Ich möchte mich noch ein mal bei allen anderen Bloggern für die tolle gemeinsame Zeit bedanken:

Alle

von links nach rechts:
Katja – vom Blog Mädchen mit Herz
Antje – vom Blog Mit Rucksack und Kamera
Ines – vom Blog Hauptstadtpuppi
Sarah – vom Blog Verwandert
Ariane – vom Blog Heldenwetter
Cora – vom Blog Im Goldrausch
Janett – vom Blog Teilzeitreisender
Nina – vom Blog Hedi

Außerdem danke ich den Jugendherbergen Nordwest und Sandra Lachmann. Das ist jetzt sehr banal formuliert, aber es ist ja so: Ich habe schon im Beitrag immer wieder erwähnt, wie dankbar ich bin und wie sehr ich mich währenddessen gefreut habe, dass wohl das gesamte Ausmaß zum Ausdruck gekommen sein sollte.

Nachwort: Die Fotos sind teilweise vom Fotograf Björn Reschabek, von Katja und Sandra und natürlich auch von mir.

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4 Kommentare

  1. Ich hab mich sehr gefreut, dass wir uns kennengelernt haben 🙂
    Und man hat dir die Freude auch wirklich angesehen (außer nachm Bogen schießen 😀 )

  2. Schöner Artikel.
    Du liebst Musik und hast schon mal eine Cajon angespielt…. Jetzt stehst du an einem Punkt: Mehr Musik machen oder nicht und weiter konsumieren. Wie ist es bei dir ausgegangen?
    Es ist nie zu spät mit dem Musikmachen anzufangen….

    Grüße,

    Frank Jones

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