Meer-Kooperation Teil II – Weihnachtskugeln selbst blasen

Letzte Woche hatte ich euch ja schon einen kleinen Einblick in den Beginn unserer Bloggerreise gegeben und heute geht es weiter. Wir waren in Lauscha. Wie? Ihr kennt Lauscha nicht? Ich kannte es vorher auch nicht, kann es euch aber nun – nach genauer Prüfung – wärmstens ans Herz legen.

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Lauscha ist die Geburtsstadt des Christbaumschmucks. Und das kam so: Früher wurden Süßigkeiten an den Baum gehangen. Als dann eines Jahres das Geld knapp wurde, gab es also auch keine Süßigkeiten. Zum Glück gab es damals den Glasbläser Mr. Woolworth. Er mochte den Anblick des leeren Baumes wohl nicht und dachte sich dann, dass er seine Glaskugeln, die sonst beispielsweise als Halsschmuck dienten, einfach etwas größer blasen würde, damit sie an den Baum gehangen werden konnten. So war der Christbaumschmuck geboren.

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In der Farbglashütte in Lauscha wird Tradition noch groß geschrieben. Und so wird das Glas noch selbst geschmolzen, gezogen, geformt, gefärbt – alles wird von Hand gemacht.
Ein kurzer Einblick soll dieses Video geben:


Ich war ganz begeistert und folgte jedem Schritt mit wachen Augen. Die Glasbläserei ist gewiss kein langweiliger, eintöniger Beruf. Es steckt körperliche Arbeit dahinter, die sicher auch Abwechslung birgt.

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Die Glasbläserei ist also ein Berufszweig, in den man viel Herzblut und Energie steckt. Die Mitarbeiter der Farbglashütte Lauscha sind sich dessen bewusst, dass sie die breite Masse damit nicht bedienen können. Das wollen sie aber auch gar nicht. Sie wollen eine Nische erreichen und das schaffen sie mit Sicherheit immer wieder. Auf jeden Fall haben sie bei uns in Herz getroffen!

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Wir durften dann auch selbst tätig werden. Und wenn es eine Liste gäbe, mit Dingen, die ich noch nie gemacht habe, aber gerne mal machen würde, dieser Punkt hätte mit Sicherheit darauf gestanden: eine Glaskugel selbst blasen! Yeah, denn genau das habe ich getan!

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Vielen Dank für diesen tollen und umfassenden Einblick in die Entstehung des Christbaumschmuckes. Als großer Weihnachtsfan konnte ich natürlich gar nicht genug kriegen.

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Nachwort: Die Thüringer Tourismus GmbH hat mich freundlicherweise auf diese Reise eingeladen. Für meine Meinung kriege ich kein Geld, ich sage alles frei und ehrlich!

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