Meer Kooperation Teil III: Wie ich mit dem Weihnachtsmann über den Papst sprach

Im Rahmen der Pressereise über die Thüringer Weihnachtsmärkte, organisiert von Thüringen Tourismus, besuchten wir natürlich auch den Erfurter Markt, der in diesem Jahr zum 165. Mal stattfindet. Erfurt hat etwa 200.000 Einwohner. Langweilige Information denkt ihr jetzt? Ich erzähle euch das als Vergleich, weil ich noch eine weitere Zahl für euch bereit halte: Es kommen in jedem Jahr 2 Millionen Besucher – nur für den Weihnachtsmarkt!

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Das muss nicht, kann aber mit folgender Geschichte zusammen hängen: Die Tradition, einen Baum im Haus aufzustellen, kommt aus Thüringen – juhee! – wobei er zuerst von der Decke gehangen wurde, das Aufstellen kam dann später.
Es kann aber auch daran liegen – und diese Möglichkeit ist wohl wahrscheinlicher -, dass dieser Weihnachtsmarkt in einem wunderschönen Ambiente veranstaltet wird. Denn neben den Märkten am Anger, am Fischmarkt, am Hauptbahnhof, dem Mittelaltermarkt am Wenigemarkt und dem Kleinbayrischen Markt an der Krämerbrücke findet ein großer Teil natürlich am Dom statt. Und wer würde nicht den Besuch auf einem Weihnachtsmarkt in der Abenddämmerung – immer den Blick auf den beleuchteten Dom – genießen?

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Jetzt fragt ihr euch bestimmt, warum ich mit dem Weihnachtsmann über den Papst gesprochen habe. Das kam nämlich so: Wir drehten zuerst unsere Runde durch die Altstadt, in der sich ca. 200 Stände befinden, und endeten dann direkt vor dem Dom. Und dort trafen wir auf den Weihnachtsmann. Dieser führte uns rum. Von den Lebkuchen ging es über die Original Thüringer Rostbratwurst samt Glühwein zum Christstollen und dann weiter auf das Riesenrad. Und während wir da so entlang schlenderten, trat ich ganz mutig an den Weihnachtsmann heran und sagte zu ihm: Na Weihnachtsmann – wie läuft es so bei dir? Über diesen tollen unübertrefflichen Einstieg konnten wir ja nur ins Gespräch kommen, dass uns bis zum Papst führte. Das Thema Papst an sich, war jetzt keines, was ich hier weiter ausführen würde, aber als Aufhänger fand ich es passend. 🙂

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Als bekennender Schokoladenliebhaber hatte ich natürlich besonders viel Freude am Besuch der Goldhelm Schokoladen Manufaktur. Und ich meldete auch direkt mein Interesse am Chocolatier an – welche Frau kann schon einem Mann widerstehen, der den ganzen Tag mit Schokolade arbeitet? 🙂

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Ich kann also aus vollem Herzen behaupten, dass ich diesen Abend in Erfurt sehr genossen habe! Die Atmosphäre in Erfurt ist für mich immer wieder überraschend schön und mittlerweile sollte ich mich wohl daran gewöhnen, dass Erfurt für mich zu den schönsten Städten Deutschlands gehört. Erfurt ist – auch außerhalb der Weihnachtszeit – eine Reise wert!

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Nachwort: Die Thüringer Tourismus GmbH hat mich freundlicherweise auf diese Reise eingeladen. Für meine Meinung kriege ich kein Geld, ich sage alles frei und ehrlich!

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Meer-Kooperation Teil II – Weihnachtskugeln selbst blasen

Letzte Woche hatte ich euch ja schon einen kleinen Einblick in den Beginn unserer Bloggerreise gegeben und heute geht es weiter. Wir waren in Lauscha. Wie? Ihr kennt Lauscha nicht? Ich kannte es vorher auch nicht, kann es euch aber nun – nach genauer Prüfung – wärmstens ans Herz legen.

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Lauscha ist die Geburtsstadt des Christbaumschmucks. Und das kam so: Früher wurden Süßigkeiten an den Baum gehangen. Als dann eines Jahres das Geld knapp wurde, gab es also auch keine Süßigkeiten. Zum Glück gab es damals den Glasbläser Mr. Woolworth. Er mochte den Anblick des leeren Baumes wohl nicht und dachte sich dann, dass er seine Glaskugeln, die sonst beispielsweise als Halsschmuck dienten, einfach etwas größer blasen würde, damit sie an den Baum gehangen werden konnten. So war der Christbaumschmuck geboren.

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In der Farbglashütte in Lauscha wird Tradition noch groß geschrieben. Und so wird das Glas noch selbst geschmolzen, gezogen, geformt, gefärbt – alles wird von Hand gemacht.
Ein kurzer Einblick soll dieses Video geben:


Ich war ganz begeistert und folgte jedem Schritt mit wachen Augen. Die Glasbläserei ist gewiss kein langweiliger, eintöniger Beruf. Es steckt körperliche Arbeit dahinter, die sicher auch Abwechslung birgt.

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Die Glasbläserei ist also ein Berufszweig, in den man viel Herzblut und Energie steckt. Die Mitarbeiter der Farbglashütte Lauscha sind sich dessen bewusst, dass sie die breite Masse damit nicht bedienen können. Das wollen sie aber auch gar nicht. Sie wollen eine Nische erreichen und das schaffen sie mit Sicherheit immer wieder. Auf jeden Fall haben sie bei uns in Herz getroffen!

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Wir durften dann auch selbst tätig werden. Und wenn es eine Liste gäbe, mit Dingen, die ich noch nie gemacht habe, aber gerne mal machen würde, dieser Punkt hätte mit Sicherheit darauf gestanden: eine Glaskugel selbst blasen! Yeah, denn genau das habe ich getan!

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Vielen Dank für diesen tollen und umfassenden Einblick in die Entstehung des Christbaumschmuckes. Als großer Weihnachtsfan konnte ich natürlich gar nicht genug kriegen.

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Nachwort: Die Thüringer Tourismus GmbH hat mich freundlicherweise auf diese Reise eingeladen. Für meine Meinung kriege ich kein Geld, ich sage alles frei und ehrlich!

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Meer-Kooperation Teil I – „Wartberg, du sollst mir eine Burg werden.“

Die Wartburg kennen wir alle. Reformation. Martin Luther. Ihr wisst schon. Aber wusstet ihr auch, dass sich bereits vor Luthers Zeit interessante Dinge dort abspielten. Die damals 4-jährige Elisabeth von Thüringen wurde dem damals 11-jährigen Ludwig IV. versprochen und so wurden beide dann auch direkt verlobt. Die Hochzeitsnacht verbrachten sie in der Wiege, in der Elisabeth damals lag. Das nur vorab als kleine Anekdote.

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Die Thüringer Tourismus GmbH hat mich zu einer Rundreise durchs Thüringer Weihnachtswunderland eingeladen. Und lasst es mich vorab sagen: Es war wirklich eine gelungene Bloggerreise!

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Unsere Reise begann in Eisenach, natürlich auf der Wartburg. Dort fand ein mittelalterlicher Weihnachtsmarkt statt. Und so starteten wir in unser gemeinsames Wochenende mit Original Thüringer Rostbratwurst und einem richtig leckeren Glühwein. Diese beiden Zutaten zogen sich auch durch das ganze Wochenende und so werde ich euch in den nächsten Tagen noch mehr von meinen Highlights aus dem Weihnachtswunderland Thüringen berichtigen.

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Nachwort: Die Thüringer Tourismus GmbH hat mich freundlicherweise auf diese Reise eingeladen. Für meine Meinung kriege ich kein Geld, ich sage alles frei und ehrlich!

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