Mai 2011: Die 3. Wiederaufnahme von „Phase II“

Vor mehr als einem Jahr war Premiere! In der Zwischenzeit haben wir das Stück 17 Mal gespielt! Und jedes Mal wieder ist es ein Vergnügen allerhöchsten Ranges 😀
Aber von vorne …
Letztes Wochenende war es nicht nur wegen der Vorbereitungen für Köln stressig, sondern auch weil wir den Geburtstag von meiner Mutti nachgefeiert haben. Und auch dafür mussten Vorbereitungen getroffen werden und die Gäste wollten ja auch beschäftigt werden …. bzw. machten sie ihren Anspruch auf meine Anwesenheit geltend.
Am Freitag so gegen um 11 kamen mein Bruder und seine Freundin an, und da haben wir natürlich erstmal ne Runde gequatscht. Danach hab ich noch einiges an meiner Bachelorarbeit gemacht. Aber so gegen um eins/halb zwei hab ich mich dann auch ins Bett gemacht, weil ich wußte, dass die nächsten Tage auch wieder anstrengend werden.
Am Samstag haben wir dann ganz in Ruhe und gemütlich gefrühstückt und gaaaaaaanz viel erzählt 😀 Soweit hatte ich eigentlich alle wichtigen Vorbereitungen fertig, nur das Packen blieb irgendwie immer auf der Strecke. So kam es, dass die Gäste kamen und ich NICHTS gepackt hatte. Als diese dann um etwa halb zwölf in der Nacht gingen, hab ich noch schnell ein paar Sachen zusammen geschmissen.
Sonntag ging es dann um viertel vor neun mit dem Auto nach Göttingen. Da mein Bruder ja eh wieder zurück nach Mannheim musste, hat er mich auf einem kurzen Zwischenstopp knapp neben der Autobahn da rausgeschmissen. Dort bin ich in das nächste Auto, diesmal von einer Mitfahrgelegenheit, umgestiegen.
So gegen viertel nach eins war ich dann in Köln am Hauptbahnhof und viertel vor zwei kam ich am Comedia Theater an! Dort war eh grad Pause angesagt und ich kam erstmal richtig an …………
Dann ging es aber auch schon los. Wir haben das Licht eingerichtet. Neues Theater – neue Techniker – alles musste neu erklärt werden! Erstmal ging es nur darum alle benötigten Scheinwerfer richtig auszurichten. Danach haben wir mit dem großen Spiellicht erstmal einen kompletten Durchlauf gemacht, nur die Blues zwischen den Szenen hatten wir als Lichtwechsel.
Danach haben der Techniker und ich beschlossen, dass wir die einzelnen Stimmungen am nächsten Tag programmieren werden. Am Abend war ich dann noch mit Hans und Dada lecker essen 🙂 Für mich gab es gegrilltes Hähnchenfleisch mit Salat – sooooooooooooooooooooo lecker!!!!! Plötzlich kam da ein Mann mit Büchern und Zeitschriften auf dem Arm. Hans kannte den wohl irgendwie, und er sah dann auch ein kölsches Buch. Das hab ich mir mal angeschaut, aber kein Wort verstanden. Hans meinte dann, dass man das laut lesen muss, damit man es versteht. Also hab ich dort vor allen Leuten meine ersten Kölsch-Versuche gemacht…. Also ich sag mal so: Zum Glück gehört zu dem Buch ein Wörterbuch 😀 😉 Das Buch hatte Hans mir dann geschenkt und ich kann jetzt kräftig damit üben. Wenn ich das nächste Mal nach Köln komme, spreche ich perfekt Kölsch 😀 Insgesamt wars ein schöner Abend. Um halb zwölf hab ich mich dann auf dem Weg zu Antonia gemacht und bin dort total kaputt, aber glücklich zurück in Köln, ins Bett gefallen.
Am Montag hab ich mich dann um 10 Uhr mit dem Techniker im Theater getroffen und wir haben 38 Stimmungen programmiert. Nach und nach trudelten dann die Schauspieler ein, so dass wir um zwei nochmal einen Durchlauf machen konnten. Diesmal mit vollem Licht, das lief aber mehr so mittelmäßig, so dass wir danach nochmal einiges umprogrammieren mussten. Ich bin da aber immer sehr kritisch und auch etwas perfektionistisch angehaucht 😀 Auf jeden Fall hatte ich dann von 5 bis 7 frei, und da hab ich die Dada im Laden besucht, weil der gleich in der Nähe vom Theater ist. Da haben wir gut 1 1/2 h gequatscht. Dann hab ich mir schnell was zu Essen geholt und bin zurück ins Theater. Dort hab ich den leckeren Nudelsalat mit Hähnchensticks genossen, und kurz danach gings dann auch weiter. Vor der ersten Aufführung nach einer so langen Pause sind natürlich immer alle etwas nervös, inklusive mir 😉 (aber alles lief gut!)
Am Dienstag dann war ich bis Mittag in Antonias Zimmer, hab ausgeschlafen und Serien geschaut. Mittags hat mich Ozan mit der süßen bezaubernden kleinen Ada abgeholt. Da waren wir erst türkisch essen und dann ging es zu ihm aufs Land. Dort haben wir mit seiner Frau gemütlich Kuchen gegessen. Danach waren wir den Pferdehof von der Familie seiner Frau bestaunen. Also ich hab den bestaunt. Die haben da so 60-70 Pferde, eine riesige Reithalle, riesige Aussengelände … also insgesamt eine ganz schön große Anlage!!!! Danach mussten wir aber auch schon wieder los, abends war ja wieder Aufführung. Diesmal hab ich ganz schön rumgematscht an manchen Stellen, aber ich glaube, die habe nur ich als sehr kritisch empfunden (wie gesagt kritisch und perfektionistisch ;)), sonst sind die nicht unbedingt so aufgefallen.
Am Mittwoch hab ich dann den ganzen Tag Serien geschaut!!!! Hach, das war toll! Ich glaube, ich bin dann so um 5 Uhr los zum Hauptbahnhof. Dort hab ich mir ne Bahncard 50 und das neue LTB geholt, und dann ging es direkt weiter zum Theater. Dort angekommen hab ich noch schnell im Internet meine Bahnfahrt von Köln direkt nach Hause storniert. Die war schon lange gebucht, aber dann kam ja Hamburg dazwischen – dazu später mehr. Die Aufführung abends stand etwas auf der Kippe, weil es am Anfang hieß, dass nur 5 Zuschauer da wären 🙁 Wir haben uns trotzdem dazu entschlossen zu spielen, und dann waren es am Ende sogar 9! 🙂 Und die war super!!!!!! Die Aufführung war so toll, weil das Publikum so super mitgemacht hat, das hat großen Spaß gemacht!
Am Donnerstag war dann Antonia auch daheim, und wir haben zusammen gefrühstückt, ganz in Ruhe und viel gequatscht 🙂 Danach haben wir uns fertig gemacht, ich hab einige Dinge für Hamburg rausgesucht… und wir haben jeder so Zeug vor uns hergemacht. Das war ein schöner Tag! 🙂 Aber packen musste ich dann auch schon wieder, und so hab ich mich dann viertel nach 4 aufgemacht in Richtung Theater. Diesmal hab ich mich mit dem Hans etwas früher getroffen, weil ich noch bei einer seiner Proben zuschauen wollte. Das war toll, aber mehr darf ich dazu glaub ich nicht schreiben. Die Aufführung lief auch wieder recht gut und alle waren glücklich 🙂 Danach haben wir die Tür abgebaut und diese inklusive aller Requisiten zum Lager geschafft.
Ozan hat mich dann zum Bahnhof gebracht, wo wir noch schnell bei McDonalds einen kleinen Mitternachtssnack zu uns genommen haben. Dann ist er nach Hause gefahren. Ich hab dann noch ein bisschen im McDonalds gewartet, aber irgendwann wurde mir das auch zu blöd, und ich bin da rausgegangen. Ich hab dann gemütlich meine Fahrkarte gekauft und noch so ne halbe Stunde am Bahnsteig gewartet. Der Zug kam dann so viertel nach 2, schön leer, so dass ich eine ganze Dreiersitzreihe für mich alleine hatte. Das war natürlich perfekt zum schlafen und so hab ich bis um viertel nach 5 fast durchschlafen können. Dann war ich eine Weile wach und dann hab ich nochmal ne halbe Stunde geschlafen. Also für so ne Nacht im Zug war das definitiv ne Menge Schlaf.
In Hamburg hab ich dann erstmal den McDonalds aufgesucht um zu frühstücken. Danach hab ich mich auf das Vorstellungespräch vorbereitet, sprich umgezogen etc. Nach so einer Nacht im Zug sieht man schon ein bisschen mitgenommen aus. Auf ging es zur AIDA in Hamburg. Ich habe mich also bei der AIDA als Kinderbetreuerin beworben. Nach und nach sind dann auch die anderen Bewerber eingetroffen, so dass wir am Ende insgesamt zu fünft waren. Das war eine gute Gruppenstärke und von Anfang an lief es sehr gut, wir hatten wirklich Spaß zusammen 😀
Dann ging das Assessment-Center los. Zuerst haben die beiden Verantwortlichen Silke und Melanie sich und die Firma vorgestellt. Danach sollten wir unsere Präsentationen vortragen. Das fand ich persönlich sehr interessant. Ich hab mir da vorher ziemlich viele Gedanken drüber gemacht und wirklich jeder hatte dann auch was anderes, was individuelles. Danach haben wir noch eine Gruppenaufgabe bekommen. Dann haben sich die beiden Ladies zu einem Beratungsgespräch zurück gezogen und wir haben unsere ersten Eindrücke ausgetauscht. Und dann gingen die Einzelgespräche los. Die Restlichen von uns (die gerade nicht im Gespräche waren) haben natürlich immer versucht auszuwerten, was es zu bedeuten hat, wenn einer lange drin war, oder weniger Fragen gestellt bekommen hat, oder so etwas in der Art. Das das natürlich vollkommen schwachsinnig ist und man das sowieso nicht sagen kann, ist mir schon auch klar 😉 Halb zwei haben wir uns dann auf zum Hauptbahnhof gemacht. Und ich weiß, ich hab jetzt ne ganze Menge geschrieben, aber eins muss ich noch sagen: Der Hamburger Hauptbahnhof ist ja mal sowas von scheiße ausgeschildert, bzw unter anderem auch gar nicht!!!! Nach ewigen hin und her bin ich dann wieder auf dem Bahnsteig gelandet auf dem ich angekommen bin, um weiter zu fahren. Die Mitfahrgelegenheit hab ich dann auch nicht leichter gefunden, aber am Ende hat alles geklappt und ich war abends irgendwas um 7 eeeeeeendlich wieder zu Hause. Und da war ich dann auch völlig platt – aber schön wars 😀

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