Meer-Kooperation Teil I – „Wartberg, du sollst mir eine Burg werden.“

Die Wartburg kennen wir alle. Reformation. Martin Luther. Ihr wisst schon. Aber wusstet ihr auch, dass sich bereits vor Luthers Zeit interessante Dinge dort abspielten. Die damals 4-jährige Elisabeth von Thüringen wurde dem damals 11-jährigen Ludwig IV. versprochen und so wurden beide dann auch direkt verlobt. Die Hochzeitsnacht verbrachten sie in der Wiege, in der Elisabeth damals lag. Das nur vorab als kleine Anekdote.

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Die Thüringer Tourismus GmbH hat mich zu einer Rundreise durchs Thüringer Weihnachtswunderland eingeladen. Und lasst es mich vorab sagen: Es war wirklich eine gelungene Bloggerreise!

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Unsere Reise begann in Eisenach, natürlich auf der Wartburg. Dort fand ein mittelalterlicher Weihnachtsmarkt statt. Und so starteten wir in unser gemeinsames Wochenende mit Original Thüringer Rostbratwurst und einem richtig leckeren Glühwein. Diese beiden Zutaten zogen sich auch durch das ganze Wochenende und so werde ich euch in den nächsten Tagen noch mehr von meinen Highlights aus dem Weihnachtswunderland Thüringen berichtigen.

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Nachwort: Die Thüringer Tourismus GmbH hat mich freundlicherweise auf diese Reise eingeladen. Für meine Meinung kriege ich kein Geld, ich sage alles frei und ehrlich!

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#djhrockt – es war so schön!

Die Nordsee und ich – wir sind uns vor vielen Jahren schon mal begegnet, standen uns aber vor 4 Jahren das erste Mal bewusst gegenüber. Und seitdem ist es die ganz große Liebe!
Meine andere große Liebe kennt ihr ja sicher auch schon: Musik! Noch besser: Live-Musik! Ich liebe liebe LIEBE Live-Musik! Das habe ich jetzt bestimmt schon so dermaßen oft geschrieben, aber es ist einfach so und es ist mir besonders in diesem Sommer noch mal so sehr klar geworden.
Dann könnt ihr euch sicher auch denken, wie viel mir so ein Live-Konzert am Meer bedeutet, oder? Aber stellt euch jetzt mal vor, ich werde zu einem ganzen Wochenende direkt ans Meer mit zwei Konzerten eingeladen? Ich springe ja praktisch durch die Decke und lande vor lauter Freude auch wieder sehr weich!

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So geschehen an einem Wochenende im September 2015! Ich war eingeladen zum #djhrockt-Event rund um das OLB Musik-Camp im DJH Resort in Neuharlingersiel. Ich schwebte das ganze Wochenende auf Wolke 7, sodass ich gar nicht wusste, wohin mit all meiner Freude und meiner Dankbarkeit. Die Freude äußerte sich dann so, dass ich das gesamte Wochenende mit einem riesigen Grinsen durch die Gegend lief. Die Dankbarkeit sprach ich den Verantwortlichen aus und machte sie mir auch selbst immer wieder bewusst.

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Bei solchen Bloggertreffen besteht ja doch immer ein gewisses Risiko: Wird sich die bunt zusammen gewürfelte und doch zu Anfang fremde Gruppe verstehen? Aber es war direkt klar: Wir sind eine sehr harmonische Gruppe! Und so war schon der Freitagnachmittag am Strand ein großer Hit. Nach der obligatorischen und bloggertypischen Fotosession machten wir es uns im Sand gemütlich und sprangen im Shuffle-Modus durch unsere vorher zusammengestellte Spotify-Playlist. An so einem Musikwochenende war es doch klar, dass wir auch musikalisch starten würden, oder?

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Am Abend ging es auch dann direkt weiter mit einem kleinen privaten Unplugged-Konzert von Aaron Prüßen. Er war einer der Teilnehmer der OLB (Oldenburgische Landesbank) Musik-Camps. Diese waren früher mal eintägige Workshops, an denen Schulklassen die Chance bekamen, ihre eigene Musik aufzunehmen und sich auszuprobieren. Und am Abend fand dann das Konzert statt. Mittlerweile wurde der Workshop auf ein gesamtes Wochenende verlängert und findet auch unabhängig von den Konzerten statt. Eines dieser Konzerte in diesem Jahr fand eben an jenem Samstag im DJH-Resort in Neuharlingersiel statt.
Und so fand ich die Einstimmung mit Aaron Prüßen eine ganz wunderbare Sache. Vom weiteren Verlauf des Abends und der tollen gemeinsamen Jam-Session mit Jan Pecher hatte ich euch ja letzte Woche schon vorgeschwärmt. Es war ein so wunderbar harmonischer Abend, dass man sich eigentlich trotz aller Müdigkeit gar nicht ins Bett verabschieden wollte.

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Am Samstagmorgen ging es direkt musikalisch weiter – da war Rhythmusgefühl gefragt. Und trotzdem wir vielleicht rhythmisch nicht immer im Takt waren, waren wir auf der Spaßebene auf jeden Fall dabei. Das ist ja auch kein Wunder, wenn man Merksätze wie „Schokolade schmeckt seeeehr seeeehr gut“ gemeinsam im Chor aufsagt. Und natürlich war alles schon auf das Konzert am Abend ausgerichtet, denn auf dem Parkplatz vor dem DJH Resort wurde es immer musikalischer: die Aufbauten waren im vollen Gang und der Soundcheck wurde immer lauter. Das sommerliche Wetter trug sein übriges zur guten Stimmung bei. Und so wurden an diesem Nachmittag die unterschiedlichsten Freizeitaktivitäten ausgeübt: im Kanu rudern, mit Bogen schießen, T-Shirts bemalen, im Strandkorb chillen, Kuchen essen, auf der Slackline balancieren, am Strand relaxen, den Soundcheck genießen. Man lief sich immer mal wieder über den Weg und es war einfach herrlich, den Tag so frei genießen zu können.

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Zum Abendessen trafen sich dann alle wieder. Ich war übrigens total begeistert vom breitgefächerten, immer wieder variierendem Angebot dieser Jugendherberge. Wir waren bereits eine wirklich eingespielte Truppe und freuten uns einfach aneinander. Und natürlich freuten wir uns auch auf das folgende Konzert. Mit dabei waren die Wingenfelder (ehemals Fury in the Slaughterhouse), welche auch am ganzen Projekt maßgeblich beteiligt sind, Fools Garden und Jylland. Bis auf einen kurzen Regenschauer war auch das Wetter auf unserer Seite. Und so genossen wir die außergewöhnliche Konzertsituation: Denn drei Live-Acts hießen in dem Fall nicht drei Konzertabschnitte, sondern es wurde wild hin – und hergewürfelt, jeder mit jedem sozusagen. Und mir gefiel das Konzept ziemlich gut. Konzertende hieß übrigens dann nicht gleich Ende des Abends, sondern wir ließen den Abend gemütlich im SeeCafé, welches auch zum DJH-Resort gehört, ausklingen.

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Konzert 2

Konzert 3

Am Sonntag machten wir uns dann noch mit einer Autokolonne auf den Weg zur Jugendherberge nach Schillig. Dort wartete eine Wattwanderung auf uns. Leider konnte ich mich dem nicht anschließen und so begleitete ich alle bis zum Meer und drehte dann schweren Herzens wieder um. In der Jugendherberge warte dann noch eine kleine große Überraschung auf uns, denn passend zum Song des Wochenendes bekamen wir jeder einen Lemon Tree mit nach Hause.

Lemon Tree

Ich möchte mich noch ein mal bei allen anderen Bloggern für die tolle gemeinsame Zeit bedanken:

Alle

von links nach rechts:
Katja – vom Blog Mädchen mit Herz
Antje – vom Blog Mit Rucksack und Kamera
Ines – vom Blog Hauptstadtpuppi
Sarah – vom Blog Verwandert
Ariane – vom Blog Heldenwetter
Cora – vom Blog Im Goldrausch
Janett – vom Blog Teilzeitreisender
Nina – vom Blog Hedi

Außerdem danke ich den Jugendherbergen Nordwest und Sandra Lachmann. Das ist jetzt sehr banal formuliert, aber es ist ja so: Ich habe schon im Beitrag immer wieder erwähnt, wie dankbar ich bin und wie sehr ich mich währenddessen gefreut habe, dass wohl das gesamte Ausmaß zum Ausdruck gekommen sein sollte.

Nachwort: Die Fotos sind teilweise vom Fotograf Björn Reschabek, von Katja und Sandra und natürlich auch von mir.

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#rausausderroutine – Ein Blogbeitrag der anderen Art

Für Bloggen mit Herz machten wir uns dieses Jahr auf den Weg nach Föhr. Hier ist es wirklich sehr schön. Alle Blogger sind nett. Wir haben viel Spaß.
Genau solche Texte wollten Katja und Sandra in diesem Jahr vermeiden, deshalb bekamen wir alle eine Aufgabe, die uns raus aus der Routine führen sollte. Da ich ja eigentlich mal als bastelnder Kreativblog begonnen hatte, davon aber nicht mehr so sehr viel zu sehen war in letzter Zeit, bekam ich folgende Aufgabe:

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Nun spielen allerdings meine Gedärme seit gestern Abend Fußball und so setzte ich mich mit Selmin zusammen und wir brainstormten, welches einfache DIY uns einfallen würde und uns ist wirklich das einfachste aller Zeiten eingefallen: Armbänder aus Webbändern basteln.

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Schneidet euch einfach die gewünschte Länge ab, knotet es zusammen und fertig ist euer neues Armband! Alternativ zum Knoten könnt ihr zum Beispiel auch einfach einen Druckknopf annähen.

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Feddisch! Ich denke aber, dass noch ein paar mehr Bilder vom Wochenende folgen werden, wenn ich dann wieder fit bin!

Nachwort: Das ist jetzt sicher nicht das innovativste DIY, aber es ist eines und es ist schön.

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Tuesday Teaser: Bloggen mit Herz 2015

Vor etwa einem Jahr sah ich auf Instagram einen Aufruf, dass bei Bloggen mit Herz auf Borkum kurzfristig ein Platz frei geworden ist. Das war am Montagabend. Am Dienstag sagte ich zu und überwies das Geld. Und am Freitag machte ich mich schon sehr zeitig auf den Weg an die Nordsee. Nun mag das für euch nicht kurzfristig erscheinen, aber für mich als ausgezeichneten Planungsfreak war das wirklich sehr spontan.

Spontanität zahlt sich aber manchmal aus, denn ich hatte so ein wunderbares Wochenende. Es hat nicht nur für meinen Blog einen erheblichen Sprung nach vorne bedeutet, es war auch für mich persönlich eine wirklich schöne Erfahrung. Und ich hatte schon nach dem Wochenende für mich beschlossen, dass ich im nächsten Jahr wieder dabei sein würde. Jetzt könnt ihr denken: Ach Gott, als Blogger muss sie das doch sagen und sie will sich ja nur einschleimen… Nein, das will ich wirklich nicht! Ich bin ganz ehrlich und mit Herz bei dieser Aktion dabei und freue mich auf neue und alte Gesichter.

Als Anfang des Jahres dann so langsam die ersten Informationen eintrudelten, hüpfte mein kleines Herzchen schon wieder höher. Im Mai saß ich Punkt 14 Uhr am PC und betätigte den Anmeldebutton. Yeah, dabei! Seitdem hatte ich den Termin immer fest im Blick. Auch wo noch gar nichts zu organisieren und planen war, schrieb ich schon mit Nele hin und her, ob wir was organisieren oder planen könnten. Denn ich schmiede doch so gerne Pläne und da mir die Zeit im letzten Jahr fehlte, wollte ich das in diesem Jahr auf gar keinen Fall verpassen.

Richtig heiß wurde die Phase als wir unsere Bahnfahrten und Sitzplatzreservierungen koordinierten. Aber alles ist geschafft und so machen wir uns alle diesen Freitag auf den Weg nach Föhr. Ich freue mich schon sehr auf dieses Wochenende und bin sehr gespannt!

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Musik berührt

Es gibt diese Momente in meinem Leben, wo Musik mich so sehr berührt, dass ich gar nicht weiß wie mir geschieht. An diesem Wochenende war es wieder soweit: Danke Jan Pecher! Vorab muss ich sagen: Lieber Jan, mit diesem Beitrag möchte ich mich nicht bei dir einschleimen. Ich meine jedes einzelne Wort genau so!

Am Freitag, als du deine Gitarre rausgeholt hast, war ich schon ziemlich müde und wollte eigentlich lange schon auf meinem Zimmer und im Bett sein, aber irgendetwas hielt mich zurück. Und vom ersten Ton an (Ehrenwort!) war ich wach, wieder live und geistig anwesend und total von den Socken. Ich traute meinen Ohren nicht. Ich wusste überhaupt nicht wie mir geschah: diese Stimme! Diese Kraft in der Stimme – und gleichzeitig so sanft. Die Leidenschaft, die du zum Ausdruck bringst. Motivation. Aufmunterung. Stärke. Freude. Schwung. Es war so toll, deine Liebe zur Musik beobachten zu dürfen!

Als wir dann die Runde auflösten, erzählte ich jedem Blogger auf dem Weg hoch zu den Zimmern, wie begeistert ich von deiner Stimme war. Ich ging in mein Zimmer und wurde nicht fertig darüber, wie sehr mich deine Stimme gepackt hatte. Ich sagte andauernd zu mir selbst, dass ich es überhaupt nicht fassen kann und das du bitte auf gar keinen Fall aufhören darfst, Musik zu machen. Du denkst, ich schlief ein und gut war? Nein, es ging am nächsten Morgen weiter. Ich führte weiter diese irren Selbstgespräche, wie wunderbar ich deine Stimme fand, wie sehr es mich berührt hatte und das ich unbedingt finde, dass man von dir noch mehr hören sollte.

Deine CD habe ich daheim direkt ausgepackt, eingelegt und mit großen Kopfhörern in angemessener Lautstärke gehört. Ich hatte Herzklopfen, Gänsehaut und lag da wie versteinert. Während es am Freitag „nur“ gecoverte Songs waren, bekam ich jetzt deine Musik auf die Ohren – hallo? Ich dachte, es geht nicht noch geiler, aber doch – du schaffst das! Seitdem läuft sie bei mir in Dauerschleife – im Moment ist es einfach deine Musik, die ich hören will – am liebsten immer und überall.
Vielen Dank, dass du mir deine CD geschenkt hast! Du hättest mich nicht glücklicher machen können. Wirklich!

Seit gestern bin ich Fan! ?????? #dankbar ?? @janpecher #djhrockt

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Liebe Leser, hört euch Jan Pecher an – unbedingt! Und wer mich demnächst so trifft, dem werde ich eh davon vorschwärmen, die Musik vorspielen und überhaupt – wenn ich richtig infiziert bin, dann kann ich auch richtig loslegen. Und hier bin ich definitiv mehr als infiziert. Yes!

Gestern hatte ich euch ja auch mal wieder von meiner großen Liebe zu Schweden erzählt und die CD, die ich hier in den Händen halten darf, heißt Stuga (schwedisch für kleines Ferienhaus). Das kann doch nun wirklich kein Zufall mehr sein. Das ist Vorhersehung. Schicksal. Bestimmung. Was auch immer, ich muss dafür gar kein Wort finden, denn es ist, was es ist: Großartig bedeutend!

Ich möchte noch mal betonen, dass ich für diesen Beitrag nicht bezahlt wurde und mich auch nicht einschleimen möchte. Jan hat mir diese CD geschenkt und ich möchte gerne mit euch dieses tolle Erlebnis teilen.
Schaut gerne mal bei seinem YouTube-Kanal oder auf seiner Homepage vorbei. Dort findet ihr auch Links, wie ihr diese Musik käuflich erwerben könnt. Ich kann nur sagen: Es lohnt sich so sehr!

Lieber Jan, ich danke dir für die musikalischen Klänge am Freitagabend und auf deiner CD und hoffe, dich bald mal wieder live hören zu können. Bitte gib deine Musik nicht komplett auf. Sie berührt Menschen, gibt ihnen Hoffnung und Kraft, aber vor allem ist sie echt!

Nachwort 1: Ein paar verrückte Bloggerinnen sind am Wochenende wieder an der Nordsee unterwegs und würden sich sicher über eine Live-Session von dir freuen. Ich weiß, aber ein Versuch war es doch wert, oder nicht? 🙂
Nachwort 2: Und für alle, die sich nun wundern: Das war noch nicht mein Bericht zum #djhrockt-Event, aber der wird sehr bald folgen – versprochen!

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Göteborg nach 5 langen Jahren

Wenn man den halben Tag vor 2 Jahren nicht mitzählt, war ich 5 Jahre nicht mehr in Schweden und somit auch 5 Jahre nicht mehr in Göteborg – mein geliebtes Göteborg. Der halbe Tag zählt nun wirklich nicht, denn ich war im Prinzip nur auf der Durchreise. Göteborg galt in dem Fall nur als ein Zwischenstopp, da der Weg zu meinem Vorstellungsgespräch in Dalarna die 24-h-Marke überschritt. Nun ja. In jedem anderen Fall ist Göteborg natürlich mein eigentliches Ziel! Ich hatte auf meinen Reisen nach Schweden schon alle möglichen Reisemöglichkeiten ausprobiert. Ich war mit dem Flugzeug, dem Europabus und sogar der Fähre unterwegs gewesen. Dieses Mal entschied ich mich für die Bahn. Einmal und höchstwahrscheinlich nie wieder! Ich wollte mich von der 16 – 20 stündigen Fahrt nicht wieder abschrecken lassen, hätte aber mal lieber auf meinen Verstand hören sollen. Denn ich Held hatte mich auch noch für die Verbindung über Nacht entschieden – herrlich … war das nicht! Aber ich will mich nicht beschweren – ich bin angekommen und alles war gut.

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Der Grund für meine Reise war simpel: Freunde treffen! Auf Facebook bekam ich eine Einladung zu einer Sommerparty. Geladen hatte eine Freundin, die vor einigen Jahren nach Italien gezogen und somit nur noch selten in ihrer Heimat war. Sie lud alle Freunde ein, die meisten sagten zu, nur ich nicht. Denn ich wollte sie alle überraschen! Nur eine besondere Freundin weihte ich ein, denn sie hatte mir schon öfter angeboten, dass ich beim nächsten Besuch sehr gern bei ihr übernachten dürfte. Ich erinnere mich noch genau wie ich Klara kennengelernt hatte. Wir hatten uns nur flüchtig getroffen vorher und sahen uns dann im Bus. Auch unser damaliger Dialog ist mir noch im Ohr und so begann unsere einzigartige, sehr besondere Freundschaft. Als ich nun nach besagten 5 Jahren vor ihrer Tür stand, war ich irgendwie nervös, aber auch wieder nicht, denn es war als hätten wir uns vorgestern zum letzten Mal gesehen. Es war alles anders und auch wieder nicht. Wir haben uns beide weiter entwickelt, aber glücklicherweise im gleichen Tempo, sodass wir immer noch auf einer Ebene schwebten. Das nennt man dann wohl wahre Freundschaft! Je näher besagter Überraschungsabend rückte, desto nervöser wurde ich. Aber alles war gut, alle freuten sich. Besonders meine Lachschwester schrie das halbe Restaurant zusammen, nachdem sie realisiert hatte, dass sie mich dort eigentlich nicht erwartet hätte. Das war wirklich urkomisch – im positiven Sinn! Sie betrat mit Freund das Restaurant, sah mich an und keine Regung. Ich so: Oops! Aber dann entglitten ihre Gesichtszüge, sie rannte auf mich zu, schrie und lachte und freute sich und drückte mich über Anna hinweg stundenlang. Ihrem Freund stellte sie mich nur vor mit: „Tysken!“ (Die Deutsche!) Hahahahaaaa!! Der war sichtlich verwundert zu Beginn, aber das schien ihm als Erklärung zu genügen.

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Am Samstagabend fuhr ich alleine nach Downtown Gothenburg ? Ich machte gar nichts besonderes und trotzdem war es für mich besonders. Ich entdeckte Orte, die ich während meiner zweijährigen Ortsansässigkeit entweder noch nicht für mich entdeckt hatte oder die einfach neu waren. Ich genoss die Zeit und den Sonnenuntergang am Hafen nur für mich!

Lasst euch eins gesagt sein: Wenn ihr denkt, ihr kennt einen Ort in- und auswendig, dann ist das garantiert nicht so! Geht los und entdeckt ihn neu! Den besagten Sonnenuntergang beobachtete ich am Hafen! Nun sollte man denken, dass ich schon das ein oder andere Mal am Hafen war. Das war ich bestimmt auch … Kuba an der Fähre abholen, Kuba wieder zur Fähre bringen, selbst mit der Fähre fahren und einmal zu Beginn meiner Schwedenzeit als ich das übliche Touri-Programm durchlief. Aber das war es! Und nach 10 Jahren laufe ich plötzlich völlig unvorbereitet in den Sonnenuntergang am wunderschönen Hafen! Meine Neuentdeckung habe ich auch wieder für euch in einem Video festgehalten.

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Der späte Sonntagvormittag und der frühe Sonntagnachmittag gehörte nur Anna und mir. Und auch bei uns hatte sich alles und wieder nichts geändert. Wir konnten schon immer über alles reden und wenn wir uns natürlich weiter entwickelt und beide viel durchlebt haben – das hatte sich nicht geändert. Und so nahmen wir alles durch, was uns derzeit so beschäftigt. Wir redeten vier Stunden am Stück über ernste sowie belanglose, lustige und auch traurige Themen. Zwischendurch gab es Sushi und ein großes Eis – richtig lecker!

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Am Montag machten Klara und ich uns gemeinsam auf den Weg zu einer der nahegelegenen Schäreninseln- Styrsö. Ich war schon die ganze Zeit so freudig aufgeregt und konnte es kaum abwarten. Klara war da schon relaxter, aber ich konnte meine Freude einfach nicht zurück halten und musste es andauernd kommunizieren. Angekommen war ich wie immer total fasziniert! Es war einfach nur total schön! Sicher kann ich euch den Eindruck nicht komplett vermitteln, aber ich wollte euch trotzdem gerne ein kleines Video zusammen schneiden, was wir an dem Tag so erlebt haben.

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Alles in allem genoss ich die Zeit in Göteborg einfach in vollen Zügen. Es war schön, meine Freunde zu überraschen! Es war schön zu sehen, wie sich jeder weiter entwickelt und wir trotzdem immer noch auf einer Ebene waren! Es war schön, Göteborg noch mal ganz neu für mich zu entdecken! Es war schön zu lachen und auch schön, immer noch ernste Dinge ansprechen zu können!

Die Rückreise war dann allerdings noch abenteuerlicher als die Hinfahrt. Ich möchte hier nur am Rand das sehr verbesserungswürdige schwedische Bahnsystem erwähnen. Und natürlich war ich Held wieder die ganze Nacht unterwegs plus den Tag darauf. Nun ja, dafür möchte ich der dänischen Staatsbahn applaudieren: nicht nur für das permanente WLAN im Zug, nein! Das schärfste war WLAN an irgendeinem Bahnhof mitten in Dänemark, an dem ich mitten in der Nacht knapp 2 Stunden Aufenthalt hatte. Das macht natürlich einiges erträglicher und war nicht mal in Kopenhagen so.

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Zeugenkussprogramm rückwärts

Nachdem ich euch ja nun schon erzählt habe, wie ich beim Zeugenkussprogramm quer durch die Rhön Berge bestiegen habe, möchte ich euch natürlich auch nicht vorenthalten, wie es dazu kam, dass ich das ganze nun auch rückwärts durchlaufen habe.

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Das war nämlich so: Kuba hatte noch kein festes Urlaubsziel für sich festgelegt. Allerdings war sie dann so inspiriert von meinen Erzählungen, dass sie eine Woche in der Rhön entspannen und wandern wollte. Nun gut, dachte ich mir, da werde ich wohl gebraucht: Unterstützung durch vorangegangene Erfahrungen wird wohl niemand ablehnen. Und so geschah es, dass wir an einem Montag im September das Auto voll packten und uns auf den Weg in die hessische Rhön machten, genauer gesagt nach Poppenhausen.

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Und natürlich mussten wir auch zur Wasserkuppe hoch. Auf dem Weg nach oben sind wir der Ausschilderung gefolgt. Auf dem Weg zurück dachte ich mir: Moment, wenn ich jetzt schon noch mal hier bin, dann laufe ich den Weg vom Zeugenkussprogramm einfach noch mal rückwärts ab. Gesagt, getan. Schön war’s. Ich habe an alle Aktionen gerne zurück gedacht und fand das noch mal einen schönen Abschluss meiner Beitragsreihe.

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Ein paar Sonnenuntergangsfoto können auch nie schaden, oder? Bitte schön 🙂

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Meer-Interview mit der Buchautorin Eva Völler

Ihr erinnert euch sicher noch an meine sportlichen Aktivitäten im August 2015 im Rahmen des Zeugenkussprogramms. Nachdem wir dieses durchlaufen hatten, erwartete uns am Ende noch ein Meet&Grill mit der Buchautorin Eva Völler. Als wir gemeinsam die leckeren Grillspezialitäten verspeist hatten, stand Eva Völler uns in ihrer lockeren und sympathischen Art Rede und Antwort.

 

Interview

 

Eva Völler hat Jura studiert und sich mit einer Anwaltskanzlei selbstständig gemacht. Daraufhin schaffte sie sich einen PC an und begann, das Schreiben am Computer in einem normalen Schreibprogramm zu üben. So entstand ihr erster Roman, der dann auch direkt veröffentlicht wurde. Daraus entwickelte sich ein Hobby, welches sie später zu ihrem Beruf machte. Das war vor 10 Jahren. Seither hat sie unter verschiedenen Pseudonymen in verschiedenen Genres schon einige Bücher veröffentlicht. Pro Jahr veröffentlicht sie maximal 2 Bücher und hat überhaupt immer nur aktuell ein Buch pro Verlag, deshalb hat sie sich auch verschiedene Pseudonyme zugelegt.

Der Prozess zur Selbstständigkeit dauerte natürlich seine Zeit, aber sie hat es nie bereut. Natürlich hatte Eva Völler zu Anfang Bedenken gehabt, aber sie hatte die Juristerei immer als Backup. Und so ist sie noch immer ehrenamtlich in juristischen Angelegenheiten tätig.
Am liebsten veröffentlicht sie Bücher unter ihrem eigenen Namen, wie zum Beispiel auch das Zeugenkussprogramm. Ein Roman dieser Art war vom Verlag gewünscht: ein „leichter Krimi für Mädchen“. Es sind 3 Bände für diese Reihe geplant, allerdings werden alle drei in sich abgeschlossen sein. Alle Figuren im Roman sind fiktiv. Grundsätzlich hängt man als Autor natürlich immer an allen seinen Hauptfiguren, sagt sie, aber ihr persönlicher Liebling im Zeugenkussprogramm ist die Omi.

Wer sich auch für den Beruf des Autors interessiert, für den hat Eva Völler folgende Tipps:
Ohne eine eigene Bücheraffinität geht’s nicht!
Beschäftigt euch vorher schon mit filmischer Dramaturgie!
Sucht euch Testleser!
Und bevor ihr überhaupt einen Verlag kontaktiert, besprecht euch erst mit einer Agentur!

 

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Ein ausführliches Interview mit Eva Völler findet ihr auf der Seite vom Verlag Bastei Lübbe.

Und wenn ihr wissen wollt, warum ich das Zeugenkussprogramm auch rückwärts noch mal abgelaufen bin, dann schaut gerne morgen wieder vorbei!

Nachwort 1: Danke noch mal an Bastei Lübbe für diese tolle Möglichkeit.

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Tuesday Teaser: #djhrockt-Event

An diesem Wochenende erwartet mich etwas sehr besonderes in meinem noch jungen Bloggerleben: Ich wurde zu einem Bloggerevent rund um ein Open-Air-Konzert direkt am Meer eingeladen! Wie toll ist das bitte? Ich freue mich echt wahnsinnig darauf! Über meine erste große Freude habe ich hier bereits berichtet.

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Insgesamt sind wir 8 Bloggerinnen, die gemeinsam das Wochenende genießen und das Konzert rocken werden. Untergebracht sind wir im DJH Resort in Neuharlingersiel. Ihr seid neugierig wie unser Wochenende aussehen wird? Schaut doch direkt mal auf der offiziellen Seite vom #djhrockt-Event vorbei.

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Habt ihr auch Lust, am Samstagabend mit uns das Open-Air-Konzert live zu erleben? Mit dabei sind Wingenfelder, Fools Garden und Jylland. Bis morgen (Mittwoch, 16.09.2015) habt ihr sogar noch die Möglichkeit, 4×2 Karten zu gewinnen. Schreibt einfach eine eMail an olbmusikcamp@jugendherberge.de und begründet, warum gerade ihr 2 dieser Karten gewinnen solltet. Die Gewinner werden dann schriftlich benachrichtigt. Der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen. Alle Informationen zum Gewinnspiel findet ihr auch noch mal auf der offiziellen Facebook-Seite vom OLB Musik-Camp Nordwest. Falls euch das Glück dieses Mal nicht hold sein sollte, gibt es auch noch online oder an der Abendkasse Tickets zu kaufen!

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Nachwort 1: Sehen wir uns am Samstag an der Nordsee?
Nachwort 2: Ich würde mich auf jeden Fall freuen!

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Meer-Kooperation mit den Gummistiefelexperten

Als die Anfrage von www.gummistiefelexperte.de kam, dachte ich im ersten Moment: Warum kriege ich eigentlich immer solche Fake-Anfragen? Aber wieder einmal hieß es: Erst mal genauer hinschauen, bevor man sich beschwert. Denn es war kein Fake – nein, sie meinten es ernst!

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Ein paar eMails später nahm ich ein Paket in Empfang, was ich zugegebenermaßen als ziemlich abenteuerlich verpackt empfand, aber die Schuhe waren in Ordnung und das ist ja die Hauptsache. Die Gummistiefel kamen genau rechtzeitig, denn es begann just an dem Tag eine weitere Regenperiode. Und so kamen die Schuhe direkt beim Zeugenkussprogramm einen Tag später zum Einsatz.

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Die passen super und sind auch wirklich bequem. Ich habe sie wie gesagt direkt zur steilsten Wanderung des Jahres getragen und hatte, außer meiner fehlenden Kondition, keine Probleme währenddessen. Und auffallen tut man mit Leogummistiefeln ja eh – is‘ klar, ne?

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Die Gummistiefelexperten haben sich, wie der Name schon sagt, auf Gummistiefel spezialisiert. Allerdings ist das nicht das einzige: Sie haben zum Beispiel auch regenschützende Kleidung und Fußwärmer in ihrem Shop. Die Kommunikation mit den Verantwortlichen lief reibungslos und ich bekam Tipps für die Größenverhältnisse – danke noch mal für deine Geduld, liebe Karoline!

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Und was macht am meisten Spaß, wenn man Gummistiefel trägt? Mit den Füßen durch’s Wasser hüpfen! Ich muss ja sicher nicht dazu sagen, dass die Gummistiefel wasserdicht sind, oder? Sie sind es auf jeden Fall! Also Gummistiefel an und raus aus dem Haus – getreu dem Motto: I’m singing in the rain!

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Nachwort 1: Gummistiefel sind nicht oldschool, …
Nachwort 2: …. schon gar nicht mit Leoprint!

Nachwort 3: Die Gummistiefel wurden mir von Etrias zur Verfügung gestellt. Ich bekomme kein Geld dafür. Ich sage meine Meinung ehrlich und frei heraus!!

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